Rast- und Tankanlage Hörbranz

Aktuelles

Nach der Bürgerversammlung, auf Veranlassung von Oberbürgermeisterin Petra Seidl, zum Thema Planung zum Ausbau des ehem. Autobahnzollamtsareals, hat sich zwar keine Änderung der Planung von Seitens der Betreiber ergeben, doch wir waren nicht untätig. Mittlerweile habe ich meinen schmalen Ordner in einen breiten umtauschen müssen, um alle zu diesen Thema wie Informationen, Zeitungsberichte und Schriftstücke unter zu bringen.

Wir, das sind die BI Hörbranz und wir in Zech, werden nicht müde, Behörden und Politiker von unseren Einwänden und Befürchtungen zur Umfahrung und die damit verbundene Umwidmung des Amerikaweges, trotz der Gutachten der Betreiber, zu überzeugen. Diese versuchen mit Hochglanzbroschüren und Internet ihre Sichtweise darzulegen. Man sagt „Wer kann, der kann". Wir können dies mangels finanziellen Möglichkeiten nicht.

Leider haben wir, von der Stadt Lindau und dem Landratsamt, außer dass eine Prüfung des Gutachtens vorgenommen wurde und Korrekturen angemahnt wurden nicht Konkretes über evtl. Verbesserungen erfahren. Der Einzige, der sich bis heute vehement gegen die Umfahrung, für die betroffenen Bürger als „nicht hinnehmbar" geäußert hat und auch weiterhin der gleichen Meinung ist, ist Dr. Gerd Müller. Diese Aussage erwarten wir auch von unseren Kommunalpolitikern. Wir brauchen eine politische Aussage und ihren Einsatz gegen die unsinnige Umfahrung, die heute schon als „Carreabahn" bezeichnet wird. Wir sind ihre Bürger und Wähler. Erinnern wir uns, dass wir Deutsche erst nach der fertigen Planung und der Abstimmung im Gemeinderat Hörbranz und auf Drängen der aufmerksamen Bürger die Stadt und Landratsamt über die Baumaßnahmen informiert und eingebunden wurden. Eingebunden in eine fertige von der Gemeinde Hörbranz befürwortete Planung. Soviel zur Bürgerbeteilung, die auch an den betroffenen Hörbranzer Bürgern vorbeigegangen ist.

Es ist ein Kampf „David gegen Goliath"

Wichtig ist es, meine lieben Zecher Mitbürger/innen, dass wir gemeinsam, auch die nicht so arg Betroffenen, unsere Forderungen zu Ausdruck bringen und gemeinsam auftreten. Das war doch schon immer unsere Stärke, auf die andere Stadtteile respektvoll schauen. Also haltet Euch bereit!

Die Gestaltung der Entwicklung des Landes soll so sein, dass wir unseren Kindern und Enkeln in die Augen schauen können. Wohnen ist weit mehr, als ein Grundbedürfnis. Wohnen ist Heimat und beeinflusst unsere Lebensqualität“,
so die Regierungserklärung des Vorarlberger Landeshauptmann Herbert Sausgruber. Wir fordern:
„Lasst Worte, Taten folgen!"

Diese Heimat und Lebensqualität wollen wir erhalten und gegen eine Verschlechterung und Belastungen unsere Wohnsituation, wegen einer anwohnerfeindlichen Planung, alle Register ziehen.

Daniele Kraft