Phase I

In der 1. Förderphase wurden insgesamt 10 Mikroprojekte umgesetzt und gefördert. Die Schwerpunkte lagen auf der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, Berufsvorbereitung und beruflicher Integration.

Laufzeit: 01. Juli 2003 bis 30. Juni 2004

JobMarkt - Informations- und Betatungscenter

Projektidee:

Der Stadtteil Zech hat einen relativ hohen Anteil an Arbeitssuchenden. Viele von ihnen sind auf dem Arbeitsmarkt schwer vermittelbar, entweder weil sie nur über unzureichende Deutschkenntnisse verfügen oder keine berufliche Ausbildung haben. Der JOBmarkt sollte eine Jobbörse für Arbeitssuchende aus dem Stadtteil sein. Über Bewerbungshilfen, Stellenrecherchen und Qualifizierungsmaßnahmen sollten besonders diejenigen unterstützt werden, die bei herkömmlichen Vermittlungsangeboten aus dem Raster fallen. Der unmittelbaren Kontakt mit den Arbeitssuchenden aus dem Stadtteil, sollte uns ermöglichen auf die individuellen Bedürfnisse gezielter einzugehen und die Bewerber mit speziellen Förder- und Weiterbildungskurse zu unterstützen.

Projektverlauf:

Auf unsere Aushänge und Anzeigen meldeten sich erfreulich viele Interessenten. Schnell stellten wir fest, dass die Situation der Interessenten recht unterschiedlich war. Zum Beispiel:

  • viele der Bewerber hatten keine Ausbildung,
  • Frauen suchten nach einer Kinderpause den Wiedereinstieg ins Berufsleben
  • einige wussten, dass sie bald ohne Arbeit sein würden, aufgrund betriebsbedingter Entlassungen oder gar Schließungen,
  • andere wiederum suchten Stellen, die nicht über Agenturen vermittelt werden, z.B. kleine Hausmeistertätigkeiten, Putzstellen oder Gartenarbeit.

So vielfältig wie die Bewerber waren, entwickelten sich die Aufgaben in diesen Projekten. Bei vielen waren neue Lösungswege gefragt: So haben vier Frauen mit kaufmännischer Ausbildung, in unserem Qualifizierungsbüro die Abwicklung der LOS-Projekte übernommen. Andere engagierten sich beim Mittagstisch des Stadtteils oder im Catering-Team. Manche nahmen hauptsächlich an unseren Begleitkursen teil.

Fazit:

Unsere Erfahrung war, dass außer der Vermittlung in klassische Arbeitsverhältnisse, gerade von Frauen oft „kleine Lösungen" als ersten Schritt zur Integration in den Arbeitsmarkt gesucht werden. Häufig wuchs über diese „kleinen Lösungen" und dem Gefühl gebraucht zu werden, auch das Selbstbewusstsein der Beteiligten und ihr Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Projektträger: Treffpunkt Zech e.V.

JobBuffet - Fit für eine eigene Existenz

Projektidee:

Die Initiative zum Projekt PRO-Beruf kam von einer Gruppe junger ausländischer Frauen. Viele von ihnen hatten Kinder, aber keine Ausbildung und nur mangelnde Deutschkenntnisse. Sie suchten nun eine Gelegenheit, eine Aufgabe außerhalb der Familie wahrzunehmen und erste Erfahrungen im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit zu sammeln. Weil es im Stadtteil einen relativ hohen Anteil älterer Bewohner gibt, entstand die Idee, zweimal wöchentlich einen Mittagstisch anzubieten. Durch den regelmäßigen Kontakt mit Personen außerhalb ihres familiären Umfelds sollten die Frauen die Gelegenheit bekommen, ihre sprachlichen Kompetenzen zu verbessern und erste Erfahrungen mit dem beruflichen Leben zu sammeln.

Projektverlauf:

Mit viel Begeisterung und großem Engagement begannen die Frauen zu kochen. Jede sollte etwas aus der Küche ihrer Heimat zum Speiseplan beitragen. Es wurde türkisch gekocht, dann jugoslawisch, italienisch usw. Beim ersten Mittagstisch kamen 13 Personen, beim zweiten schon 20. Am Ende der ersten Phase hatte sich der Mittagstisch bei durchschnittlich 50 - 80 Personen eingependelt. An manchen Tagen wurden über 100 Essen verkauft. Die Frauen wurden richtig professionell. Auch die an­fänglichen Schwierigkeiten mit Mengen und Preisen - die Köchinnen mussten ständig nachkaufen gehen - legten sich bis zum Ende des Projektes.

Unterstützt wurde das Projekt durch die evangelische Kirche im Stadtteil. Zweimal in der Woche verwandelte sich der Gemeinderaum in einen Speisesaal. Bald wurde es aber in den Räumlichkeiten zu eng. Weil sich der Mittagstisch zu einer bedeutenden Einrichtung im Stadtteil ent­wickelt hatte, entschloss sich die Stadt Lindau, leerstehende Räumlichkeiten in der Grund­schule des Stadtteils für Treffpunkt und Mittagstisch auszubauen.

Fazit:

Die Frauen, die sich in diesem Projekt engagiert hatten, haben sehr davon profitiert. Durch ihre Arbeit hatten sie nicht nur ein großes Maß an Professionalität erworben, sondern auch enorm an Selbstbewusstein gewonnen. Vor allem, weil sie spürten, dass ihre Arbeit bei den Bewohnern des Stadtteils Anerkennung fand.

Der Mittagstisch hatte schon in der ersten Förderphase einen vielversprechenden Erfolg - wir bekamen sowohl von den Frauen, als auch von Bewohnern des Stadtteils viel positive Resonanz - an den wir in einer weiteren Phase gerne anknüpfen wollten.

Projektträger: Treffpunkt Zech e.V.

JobArt - Qualifizierungsbüro

Projektidee:

Niemand wollte zunächst die Projektabwicklung der LOS-Projekte machen. Deshalb entstand die Idee zu einem Qualifizierungsbüro. Die Teilnehmer sollten durch Tätigkeiten, die von anderen Projektträgern im Fördergebiet in Auftrag gegeben wurden, in kaufmännischen und administrative Bereichen geschult werden. Zum Beispiel: Verwaltung, Buchführung, Personal- und Rechnungswesen, Marketing, EDV. Insbesondere für Frauen nach der Kinderpause sollte das Projekt eine Möglichkeit bieten, ihre fachlichen Kenntnisse wieder aufzufrischen und in einem für sie überschaubaren Zeitaufwand erste Schritte für einen Wiedereinstieg ins Berufsleben zu tun.

Projektverlauf:

Begonnen hatte das Team zunächst mit der kompletten Projektabwicklung der LOS-Projekte im Stadtteil. Die Frauen übernahmen die gesamte Buchhaltung und Personal­verwaltung. Manches klappte erst beim zweiten Anlauf. Mit der Zeit ent­wickelte sich der Umgang mit den modernen Medien der Büro­kommuni­kation (Computer, email, FAX) für die Frauen zu einer Selbstverständlichkeit. Auch Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen war eine Herausforderung, die durch den niederschwelligen Eintritt ins Berufleben in diesem Projekt abgemildert wurde. Die Frauen empfanden das Büro als hervorragende Chance sich zu qualifizieren:

Fazit:

Das Qualifizierungsbüro hatte sich als Bindeglied zwischen benachbarten LOS-Gebieten, Behörden und Mikroprojektträgern bewährt. Die vier dort beschäftigten Frauen konnten sich mit den technischen Neuerungen im Büro, wie zum Beispiel dem Computer, vertraut zu machen. Eine von ihnen absolvierte sogar die Ausbildereignungsprüfung bei der IHK.

„Wir haben unheimlich viel dazu gelernt. Vorher hätten wir gar keine Chance auf dem Arbeitsmarkt gehabt, weil wir einfach zu lange draußen waren. Wir mussten erst einmal lernen mit dem PC umzugehen." (Zitat einer Teilnehmerin)

Projektträger: Treffpunkt Zech e.V.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Projektidee:

Fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten - auch schon vor dem Kindergartenalter - sind ein Hinderungsgrund für die Berufstätigkeit zumindest eines Elternteils. Besonders negativ wirkt sich dies bei Alleinerziehenden und sozial schwachen Familien aus. Eine Kinderbetreuung sollte für (alleinerziehende) Mütter und Väter Unterstützung für eine Weiterbildung oder für den Start ins Berufsleben bieten.

Projektverlauf:

Begonnen hatten wir mit Kindern, deren Mütter an unserem Deutschkurs teilnahmen oder im Qualifizierungsbüro mitarbeiteten. Später kamen weitere Kinder von Teilnehmern aus anderen Projekten hinzu. Mütter aus dem Deutschkurs brachten ihre Kinder vorbei, Mitarbeiterinnen im Qualifizierungsbüro wussten, dass ihre Kinder gut versorgt waren. Anderen Mütter bot sich die Gelegenheit wieder in den Beruf einzusteigen. Nicht nur die Eltern nahmen das Angebot gerne in Anspruch, auch die Kinder kamen mit großer Begeisterung zu uns. Im Laufe der Zeit erhöhten sich sowohl die Zahl der Kinder als auch die angebotenen Betreuungszeiten.

Fazit:

Im Lauf der ersten LOS-Phase hatte das Projekt eigene Dynamik entwickelt. Ohne Kinderbetreuung wären viele unserer Projekte nicht möglich gewesen. Für manche Mutter war es ein Sprungbrett zum beruflichen Wiedereinstieg nach der Kinderpause. Das ermutigte uns, in einer weiteren Phase dieses Angebot auszubauen und Praktikantenstellen für angehende Erzieherinnen einzurichten.

Projektträger: Treffpunkt Zech e.V.

Working Class Heroes

Projektidee:

Junge Menschen werden fit für die Zukunft

Soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Problemlösungs- und Entscheidungs­fähigkeit oder Strategien zur Konfliktbewältigung sind wichtige Faktoren, die zu einer erfolgreichen Eingliederung in das gesellschaftliche und berufliche Leben beitragen. Besonders Jugendliche aus sozialbenachteiligten Familien tun sich dabei schwer.

Einer Verfestigung solcher Defizite wollten wir mit Working Class Heroes entgegenwirken, indem wir den Jugendlichen neue Lösungsansätze und Strategien aufzeigen, die sie fit machen für ihre Zukunft und ihren Lebensalltag. In gemeinsamen Aktionen, sollten die Jugendlichen lernen, mit sich und ihren Mitmenschen konstruktiv und solidarisch umzugehen. Sie sollten dazu befähigt und zu motiviert werden, einen positiven Einfluss auf andere auszuüben.

Projektverlauf:

Schwerpunkt der Arbeit war zunächst, Zugang zu den Jugendlichen zu finden und eine Vertrauensbasis zu schaffen. Deshalb boten wir einen zusätzlichen Nachmittag im Jugendtreff an, an dem wir die Jugendlichen in lockerer Atmosphäre kennen lernen konnten. Der Kontakt war schnell gefunden. An diesen Nachmittagen entwickelten sich nicht nur viele intensive Einzelgespräche, sondern auch viele unserer gemeinsamen Aktionen hatten hier ihren Ursprung. Rodeltag und Nachmittage auf der Eisbahn waren genauso im Programm, wie Übernachtungen im Jugendzentrum, Tischkickerturniere oder ein abendliches Lagerfeuer am See. Wichtig war, dass sich die Jugendlichen an der Planung und Durchführung der Aktionen aktiv beteiligten und die Möglichkeit hatten, ihre Ideen einzubringen.

Fazit:

Den Kontakt zu den Jugendlichen herzustellen und eine Vertrauensbasis zu schaffen, war die erste Aufgabe in diesem Projekt. Wir lernten die Jugendlichen, ihre besondere Lebenssituation und ihre Probleme kennen und verstehen. Manche von den zusätzlich entstandenen Projekten basieren auf diesen Kenntnissen.

Projektträger: Hauptschule Reutin

Sun Time Jobs

Projektidee:

Berufliche Vorqualifizierung durch Ferienjobs und Praktika

In diesem Projekt sollten Ferienjobs oder Ferienpraktika an Schüler und Schülerinnen vermittelt werden. Die praktische Arbeit sollten den Schüler die Möglichkeit geben, das Arbeitsleben kennen zu lernen und dabei ihr eigenes Geld zu verdienen. Solche Erfahrungen sollten den späteren Eintritt ins Berufsleben erleichtern.

Projektverlauf:

Mit Aushängen, Flyern und Anzeigen im Stadtteilblatt machten wir Jugendliche auf das Angebot aufmerksam. Es meldeten sich zunächst erfreulich viele Interessenten. Dann gingen wir auf die Suche nach Betätigungsmöglichkeiten. Von Vorteil war hier, dass in diesem Projekt Personen aktiv waren, die einen guten Kontakt zu den einheimischen Unternehmen hatten und sich dort für die Jugendlichen einsetzen konnten. Wir suchten nach Möglichkeiten für Schülerpraktika bei kleineren Handwerksbetrieben in der näheren Umgebung und bei größeren Einrichtungen im weiteren Umkreis.

Fazit:

Das Interesse bei den Jugendliche war groß. Auch manche ortsansässigen Betriebe waren bereit Jugendliche für ein Praktikum bei sich aufzunehmen, sodass wir einige Schülerpraktika vermitteln konnten. Auf diese Erfahrung wollten wir gerne in einer weiteren Phase aufbauen und das Angebot noch verbessern.

Projektträger: Ernst Ammann Consultant

Qualified for Jobs

Projektidee:

Dieses Projekt sollte für Jugendliche Förderunterricht und Schulabschlussvorbereitungen anbieten.

Parallel dazu sollten die Jugendlichen bei ihrer Arbeitssuche durch individuelle Beratung und Bewerbertraining unterstützt werden.

Projektverlauf:

Basis des Projektes war ein Themenkatalog, in dem die Jugendlichen zusammengestellt hatten, welche zusätzliche Unterstützung sie für den bevorstehenden Schulabschluss benötigten. Ein großer Teil der betreuten Schülerinnen und Schüler hatte Mühe, einen Schulabschluss zu erhalten. Gerade männliche Schüler brauchten oftmals stärkere Motivationshilfen, um sich auf ihren Schulabschluss konzentrieren zu können.

Schwerpunkt im Projekt waren schulische Fächer wie Deutsch, Mathematik und Arbeitslehre, aber es auch gab Unterstützungsbedarf bei Bewerbungsschreiben und Bewerbungs­gesprächen. In kleinen Gruppen, teilweise auch in Einzelbetreuung, wiederholten wir den Unterrichtstoff und versuchten den Jugendlichen in der Bewerbungsphase Hilfe zu leisten. Wir übten Vorstellungsgespräche, waren bei Bewerbungsschreiben behilflich oder suchten gemeinsam mit den Jugendlichen nach offenen Lehrstellen. Dabei waren wir in ständigem Kontakt mit den Lehrkräften der Schulen oder den Betreuern in den Betrieben und teilweise auch den Eltern. Insgesamt beteiligten sich in der ersten Phase 29 Jugendliche, von denen ein großer Teil am Ende der Förderphase das gesteckte Ziel erreicht hatte.

Fazit:

Eine Erfahrung aus diesem Projekt war sicher, dass eine Betreuung erst ab der 9. Klasse oft schon zu spät ist, es empfiehlt sich schon in der 8. Klasse zu beginnen. Gerne hätten wir auch eine intensivere Zusammenarbeit mit den Eltern der Jugendlichen gewünscht.

Projektträger: Ernst Ammann Consultant

Metallwerkstatt

Projektidee:

Erste Begegnungen mit metallverarbeitenden Berufen

Gemeinsam mit zwei Metallfacharbeitern erstellten Jugendliche Lesezeichen, die sie anschließend verkaufen sollten. Der kreative Umgang mit dem Material sollte die Jugendlichen zu eigenen Ideen anregen und ihren beruflichen Horizont erweitern. Mit dem Projekt wollten wir auch Mädchen ansprechen und sie für technische Berufe gewinnen.

Projektverlauf:

Die Gruppe traf sich einmal in der Woche im Stadtteiltreff. Es waren auch einige Mädchen dabei. Bei den ersten Treffen wurde zunächst besprochen, was gemacht werden sollte. Sie lernten etwas über die Materialien, die Werkzeuge und Arbeitsvorgänge. Bevor das Material überhaupt bearbeitet werden konnte, mussten Vorlagen und Schnittpläne erstellt werden. Dann konnte die eigentliche Arbeit mit Schneiden, Stanzen usw. los gehen. Erstaunt waren die Jugendlichen wie schwer das Material zu bearbeiten war. Dass die beiden Projektleiter nebenbei über ihre Arbeit im Betrieb berichteten, machte das Projekt für die Jugendlichen noch wirklichkeitsnäher und interessanter. Die fertigen Lesezeichen konnten die Jugendlichen später über das Jugendamt verkaufen.

Fazit:

Das Projekt Metallwerkstatt war für alle Teilnehmer eine neue Erfahrung. Durch den Umgang mit dem Material und den beruflichen Erfahrungen der beiden Projektleiter, erhielten die Jugendlichen einen realitätsnahen Einblick in die Arbeitswelt.

Projektträger: Treffpunkt Zech e.V.

Job at Network

Projektidee:

Jugendliche sammeln Erfahrung im IT-Bereich

In diesem Projekt erstellten Jugendliche eine Homepage über Zech. Die Homepage sollte über das Leben im Stadtteil und Aktuelles ebenso berichten wie über die Projekt im Rahmen von „Soziale Stadt" und „LOS". Unterstützt wurden die Jugendlichen von einem Fachmann aus dem IT-Bereich. Sie lernten den Umgang mit der Computertechnik und die inhaltliche und formale Gestaltung von Internetseiten.

Projektverlauf:

Mit Begeisterung machten sich die Jugendlichen an ihre Aufgabe. Zunächst mussten sie die vorhandene Hard- und Softwareausstattung auf den aktuellen Stand bringen. Dabei lernten sie die wichtigsten Komponenten von Computer und Betriebssystemen kennen und damit umzugehen. Anschließend konnten sie mit dem Aufbau der Internet-Seite starten. Schwerpunkt war die Programmierung von HTML-Seiten, das Erstellen von pdf-Dateien und die Bildbearbeitung. Das bedeutete einige Wochen intensiver Arbeit, manche der Teilnehmer waren fast jeden Nachmittag im Treffpunkt bei der Arbeit anzutreffen.

Fazit:

Ergebnis des Projektes war eine ansprechende Internetseite auf der sich nicht nur die LOS-Projekte, sondern der gesamte Stadtteil präsentieren konnte. Außerdem sind die Jugendlichen zu „Experten" im Bereich IT geworden und können nun sehr professionell mit dem Medium Computer umgehen.

Projektträger: JIM e.V.

Fresh

Projektidee:

Erfahrungen im Handwerk

Die Idee des Projektes war, die Jugendlichen mit handwerklichen Tätigkeiten bekannt zu machen und über die gemeinsame Aufgabe Motivation und Durchhaltevermögen der Jugendlichen zu stärken. Weil im Stadtteil gerade ein Jugendtreff aufgebaut worden war, wollten wir die Jugendlichen bei der Ausstattung des Treffs beteiligen. Gemeinsam mit einem ausgebildeten Schreiner sollten sie bei der Einrichtung eigene Ideen verwirklichen und sich durch die Aktion stärker mit dem neuen Treff identifizieren.

Projektverlauf:

Zunächst setzten wir uns mit den Jugendlichen zusammen und überlegten, welche Möbel sie in ihrem Treff überhaupt wollen. Wir beschlossen mit Regalen und einer Theke zu starten. Von den vielen Ideen erschienen uns diese Gegenstände für den Anfang als am besten realisierbar. Es wurden Pläne erstellt, Material verschraubt. Die Jugendlichen lernten viel über den Umgang mit Holz und den zugehörigen Werkzeugen. Am Ende hatte der Jugendtreff eine ansprechende Einrichtung aus Eigenfertigung.

Fazit:

Die Resonanz der Jugendlichen auf das Projekt war überwiegend positiv. Besonders freute uns, dass wir auch Mädchen für dieses Projekt gewinnen konnten. Die Möglichkeit den Jugendteff mit eigenen Ideen auszustatten und zu vervollständigen, förderte seine Akzeptanz bei den Jugendlichen.

Projektträger: Obi- Bau- und Heimwerkermärkte