Phase IV

In der 4. Phase haben zum Stichtag 31.12.2006 insgesamt 7 Mikroprojekte gestartet. Ein Projekt ist zwischenzeitlich schon beendet und zwei weitere Projekte sind für 2007 in Planung.

Laufzeit: 1 Juli 2006 bis 30 Juni 2007

Arbeitservice all-inclusive

Projektidee:

Obwohl es in der dritten Phase nicht gelungen ist, eine finanziell unabhängige Servicestelle für Arbeitssuchende in Zech aufzubauen, besteht nach wie vor Bedarf an einer niederschwelligen Anlaufstelle, die insbesondere Langzeitarbeitslose bei ihrer Arbeitssuche individuell berät und begleitet.

Projektverlauf:

Mit über 20 Personen, mit denen wir in Kontakt kamen, hatte das Projekt auch in dieser Phase eine überaus positive Resonanz. Auch dieses Mal war die Unterstützung der Arbeitssuchenden bei Stellensuche und Bewerbungen ein Projektschwerpunkt. Neben Aufarbeitung der Bewerbungsunterlagen, Rollenspielen zu Vorbereitung der Vorstellungsgespräche, Styling-Tipps, und Begleitung bei Behördengängen war sehr viel Motivationsarbeit gefordert. In vielen, oft sehr persönlichen Gesprächen gelang es die Menschen besser kennen zu lernen und ihre Situation genauer einschätzen zu können. Manche der Arbeitssuchenden waren durch die ständigen Misserfolge demotiviert und mutlos.

Wie vielfältig die Anforderungen waren, zeigte sich auch am Beispiel einer jungen marrokanische Migrantin aus unserem Mittagstisch-Team. Sie hatte eine 400 Euro-Stellen bei einem örtlichen Unternehmen angeboten bekommen, konnte aber dann den notwendigen Integrationskurs nicht nachweisen. Hier fanden wir in Zusammenarbeit mit Ausländerbehörde und ARGE eine schnelle Lösung.

Oder zum Beispiel der alleinstehende Mann, für den es schwer war, eine kontinuierliche feste Anstellung zu finden und zu behalten, bis wir feststellten, dass er gesundheitliche Probleme hat und für ihn eine medizinische Behandlung organisierten.

Parallel zur persönlichen Betreuung boten wir Weiterbildungskurs an, z.B. Computerkurs oder wir versuchte die Arbeitssuchenden vorübergehend in unsere Treffpunkt-Teams einzubinden, als ersten niedrigschwelligen Einstieg in die Berufswelt. Für ihre Tätigkeit erhielten die Betroffenen dann ein Arbeitszeugnis, das sie in ihren Bewerbungsunterlagen verwenden können.

Damit unser Angebot einem größeren Teilnehmerkreis zugänglich ist, erstellten wir im Laufe des Projektes ein Internet-Portal für Arbeitssuchende. Hier sind neben Links zu Stellenangeboten auch Entwürfe zu Bewerbungsunterlagen und Lebensläufen und allgemeine Tipps für eine Bewerbung abrufbar.

Fazit:

Auch in dieser Phase zeigte sich wie wichtig persönlicher Kontakt und kontinuierliche Begleitung für Langzeitarbeitslose sind. Durch die vielen Misserfolge sind die Betroffenen häufig demotiviert. Hier sind viel Gespräche auch außerhalb regulärer Öffnungszeiten notwendig, damit die Betroffenen wieder Mut fassen. Diese Unterstützung können Institutionen wie Arbeitsamt und ARGE nicht immer leisten. Deshalb wird dieses Angebot vor Ort auch weiterhin notwendig und sinnvoll sein.

Projektträger: Treffpunkt Zech e.V.

Die Matrix

Projektidee:

Häufig ist die Berufsvorbereitung von Schülern und die berufliche Integration von Schulabgängern während der Schulzeit unstrukturiert und nicht koordiniert. Insbesondere bei sozial schwachen Schülern wirkt sich das nachteilig aus. Sie erhalten keine ihren Bedürfnissen entsprechende Unterstützung und beenden ihre Schulzeit ohne berufliche Perspektive und ohne das notwendige Repertoire für eine erfolgreiche berufliche Integration.

Aus diesen Erfahrungen in den vorhergehenden Phase und durch Gespräche mit Lehrern und Schulsozialarbeitern, entstand die Idee in den Schulen ein einheitliches System zu entwickeln, mit dem die berufliche Integration von Schulabgängern gezielter begleitet und gefördert werden kann. Ziel sollte es sein, die Schritte auf dem Weg zur Berufsfindung transparent zu machen, damit die Schüler, aber auch diejenigen, die den Schüler unterstützen, ein Instrument zur Verfügung haben, mit dem sie die aktuelle Situation eines Schülers besser einschätzen und geeignete Vorschläge erarbeiten können. Um das Konzept auf eine möglichst breite Basis zu stellen, sollten möglichst viele am Prozess beteiligte Institutionen, wie zum Beispiel Schulen, Schulsozialarbeiter und IHK einbezogen werden.

Projektverlauf:

Grundvoraussetzung für das Gelingen war die Vernetzung der Beteiligten und ein intensiver Austausch. In mehreren moderierten Treffen legten die Gesprächsteilnehmer die unterschiedliche Wahrnehmung der Probleme dar, man analysierte die Bedürfnisse und Anforderungen und diskutierte unterschiedliche Lösungsansätze. Aufgabe der Moderation war es, die vielen unterschiedlichen Gesprächsteilnehmer zusammen zu bringen und darauf hinzuwirken, dass gemeinsame Lösungen entstehen, die von allen mitgetragen werden können und später auch tatsächlich umgesetzt werden können.

Schon aus zeitlichen Gründen ist es für die Klassenlehrer nicht möglich, jeden einzelnen Schüler bei der Berufsfindung individuell zu betreuen. Deshalb werden häufig Schwierigkeiten bei der beruflichen Integration von Schulabgängern erst zu einem sehr späten Zeitpunkt offensichtlich. Meist gibt es dann auch wenig Informationen darüber, wo der Schüler steht und was er braucht. Die Bestandsaufnahme und die anschließende Förderung brauchen Zeit, die dann nicht mehr zur Verfügung steht.

In den gemeinsamen Sitzungen wurde deshalb nach Möglichkeiten gesucht, die einzelnen Schritte eines Schülers auf dem Weg zur Berufsfindung so zu dokumentieren, dass Alarmzeichen rechtzeitig wahrgenommen werden können und die betroffenen Schülern angemessen unterstützt werden können. Das System sollte übersichtlich und klar verständlich sein, dabei sollte der zeitliche Aufwand im Rahmen bleiben. Zur Diskussion kamen zum Beispiel eine Matrix im Kassenzimmer, in der jeder Schüler seine Schritte eintragen könnte oder eine Art „Schüler-Thermometer", das den Stand des Schülers anzeigt.

Als vorläufiges Ergebnis, gibt es nun ab der 7. Klasse für jeden Schüler einen Ordner, den der Schüler eigenständig führt. Darin sind alle von ihm bereits unternommenen Schritte zur Berufsfindung (z. B. Informationsgespräche, geleistete Praktika, Bewerbungsunterlagen) dokumentiert. Der Ordner befindet sich im Klassenzimmer und ist für Lehrer und Schulsozialarbeiter jederzeit einsehbar.

Fazit:

Einen einheitlichen Standard zu schaffen, der von verschiedenen Gruppen mitgetragen und unterstützt wird, ist ein langwieriger Prozess. Es müssen Gerprächsteilnehmer mit unterschiedlichen Bedürfnisse unter einen Hut gebracht werden müssen. Hier schafft die Moderation ein gewisse Verbindlichkeit, die dazu beiträgt den Prozess am Laufen zu halten und auf konkrete Ergebnisse hinwirkt.

Mit dem Schülerordner konnte ein erstes Ergebnis erzielt werden auf dem Weg zu einem einheitlichen, vielleicht auch schulübergreifenden, Standard. Für dieses Ziel ist eine weitere Zusammenarbeit der einzelnen Institutionen notwendig, die von außen moderiert werden sollte.

Projektträger: Synergie Soziale Bildung GbR

Protokoll
protokoll matrix.pdf
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Durchstarten

Projektidee:

Das Unternehmen Chance ist ein Beschäftigungsprojekt, das als Kernbereich ein Gebrauchtwarenhaus mit Beschäftigungsmöglichkeiten für benachteiligte Zielgruppen anbietet. Vor allem Arbeitslose, die bereits lange Zeit ohne Arbeit sind, sollen für einen Wiedereinstieg in den 1. Arbeitsmarkt befähigt werden.

Dazu gehören Erstellen eines Profilings, Erarbeiten von Tagesstrukturen, Bewerbungstrainings, Vermitteln von Fähigkeiten im niedrigschwelligen Arbeiten im Gebrauchtwarenhaus, bsp. Instandsetzen und Wiederherrichten von Gebrauchtgütern, Hilfe bei Haushaltsauflösungen, Arbeiten im Verkauf und Lager.

Projektverlauf:

Zunächst wurden in Zusammenarbeit mit der ARGE alle in Zech wohnhaften ALG-II-Bezieher angeschrieben und zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Leider sind von den über 50 angeschriebenen Personen nur zwei zur Veranstaltung erschienen. Auch eine anschließende direkte persönliche Ansprache von Personen aus der Zielgruppe führt zu keiner größeren Resonanz. Da die Zielgruppe sich von der Projektgestaltung offensichtlich überfordert fühlte und nicht den Eindruck hatten eine neue Perspektive für ihre persönliche Situation durch das Projekt zu erhalten, wurde das Projekt vorzeitig eingestellt.

Fazit:

Offensichtlich konnten wir mit unserer Projektkonzeption nicht den Bedürfnissen unserer Zielgruppe entsprechen.

Projektträger: Unternehmen Chance gGmbH

Ich mach mein Ding- Young business

Projektidee:

Das Unternehmen Chance ist ein Beschäftigungsprojekt, das als Kernbereich mit einem Gebrauchtwarenhaus Beschäftigungsmöglichkeiten für benachteiligte Zielgruppen anbietet und sich momentan in der Aufbauphase befindet.

Das Projekt soll junge Menschen bei ihrer Berufsvorbereitung, Berufsorientierung und beruflichen Integration unterstützen. Zum Beispiel mit Praktika in den Bereichen Verkauf, Lager, Verwaltung, Instandsetzung von Möbeln, einfache Reparaturarbeiten.

Projektverlauf:

Wie bei den Young Zech Projekten wurde der Kontakt über zu den Jugendlichen über Young Zech Inc. hergestellt. Die Teilnehmer lernen in Gruppenarbeit die Idee zur Gründung einer kleinen Firma im Handel, sie sehen, wie man ein business aufbaut, und was dazu alles gehört. Wie man mit dem PC umgeht, Werbung macht, mit Kunden telefoniert, im Internet surft, Rechnungen schreibt, Kosten kalkuliert, mit der Presse zusammenarbeitet, ein Logo entwirft, Waren verkauft, mit anderen Chefs redet etc.

Fazit:

Obwohl sich immer wieder Teilnehmer fanden, die beim Aufbau des Unternehmens mitwirkten, blieb dieses Projekt unter der erwarteten Resonanz, unter anderem auch weil sich der Aufbau des Unternehmens länger hinzog als geplant.

Projektträger: Unternehmen Chance gGmbH

Young Zech Inc.

Projektidee:

Aufgrund der positiven Erfahrungen der 3.Phase sollte das Konzept einer Übungsfirma auch in die 4.Phase übernommen werden. Das heißt, die Jugendlichen müssen sich schriftlich bewerben, erhalten nach einem Vorstellungsgespräch einen Arbeitsvertrag, der von den Eltern unterschrieben werden muss und bei Projektende ein Abschlusszeugnis.

Über die 3. Phase hinaus, sollten die Teilnehmer allerdings sämtliche Angebotsbereiche durchlaufen, damit sich die Jugendlichen nicht auf traditionell geschlechtsspezifische Berufsfelder beschränken und die Möglichkeit haben, sich mit einem breiten Berufsspektrum auseinander zu setzen.

Projektverlauf:

Leider war das Projekt in dieser Phase nicht so erfolgreich. Deutlich weniger Jugendliche meldeten sich spontan für die angebotenen Arbeitsbereiche. Erst durch gezieltes Ansprechen einiger Jugendlicher konnten wir mit einzelnen Projekten beginnen.

Fazit:

Eine mögliche Ursache könnte vielleicht darin liegen, dass der Bedarf der Jugendlichen aus der Gruppe der 14-16 jährigen bereits durch die vorhergehende Phase abgedeckt war, eine weitere Ursache könnte auch in der Auswahl der angebotenen Projekte liegen, die den Jugendliche nicht unbedingt zusagten.

Projektträger: Synergie Soziale Bildung GbR

GO! - Girls Only!

Projektidee:

Dieses Projekt ist speziell für Mädchen in der Phase des Erwachsenwerdens konzipiert. Im Lauf des Projektes sollten sich die Mädchen mit den tradierten Frauenbilder und ihrem Selbstbild auseinander setzen. Sie sollen die traditionellen Rollen, auch im Hinblick auf die Berufsfindung hinterfragen und zu einem selbstbestimmten Umgang mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen finden. Die einzelnen Mädchen sollten in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert und unterstützt werden, indem sie in ihrem „Frau-Sein" und ihrem Selbstwert bestätigt werden.

Projektverlauf:

Dass Projekte nur für Mädchen durchaus Sinn machen, zeigte sich schon bei Aktivitäten in den vergangenen Phasen. Geplant war deshalb eine Gruppe mit ca. 6 Mädchen im Alter von 14-17 Jahren. Weil das Interesse aber so groß war, erweiterten wir die Gruppe auf 9 Teilnehmerinnen. Sie trafen sich in regelmäßigen Zeitabständen, meistens an den Wochenende, oft auch ganz spontan. Ein entscheidendes Element bei der Projektgestaltung war die Partizipation, sowohl bei der Themenauswahl als auch bei der Durchführung brachten sich die Mädchen aktiv ein.

Ein Beispiel dafür war der Beauty day, den wir auf Wunsch der Mädchen, organisiert hatten. Am Vormittag war eine Friseurin eingeladen, die Tipps zu Mode und Kosmetik gab. Über die Frage „Was ist schön?", kamen wir auf die Themen Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung bzw. die unterschiedlichen Frauenbilder zu sprechen. Daraus entwickelten sich weiteren Nachmittage zum Thema Rollenbilder in Gesellschaft und Beruf und am Schluss entstand darüber eine Collage.

Ein Aktionstag mit Steinbildhauern vermittelte Einblicke in einen frauenuntypischen Beruf. Die Mädchen lernten mit den entsprechenden Werkzeugen um zu gehen und Steine zu bearbeiten. Außerdem beteiligten sich die Mädchen an den Mädchenkulturtagen der örtlichen Hauptschulen mit einem eigenen Manga-Workshop. Weitere Aktionen waren Reitnachmittage, ein Informationsabend zum Thema Jugendschutzgesetze und ein grenzübergreifender Besuch im Bregenzer Mädchenzentrum AmaZone.

Fazit:

Schon die Größe der Gruppe und das Engagement der Mädchen zeigte, wie wichtig für ein spezielles Angebot für Mädchen ist. Vor allem Sexualität, Frau werden und unterschiedliche Lebensbilder, sind Themen, die die Mädchen in diesem Alter beschäftigt, über die sie aber nur in einem intimen Rahmen reden möchten. Für manche Mädchen waren die Gespräche und Diskussionen innerhalb der Gruppe ein Anstoß über ihre persönliche Lebenssituation nachzudenken. Ein besonderes Anliegen war uns dabei das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen der Mädchen zu stärken. Vor allem die Mädchen, die in ihrem familiären Umfeld wenig Unterstützung erhalten, suchten einen Ansprechpartner und eine Vertrauensperson, um über Dinge zu reden, über die sie zu Hause nicht reden konnten.

Unser Eindruck ist, das ein Angebot das besonders sozial benachteiligte Mädchen beim Erwachsenwerden begleitet notwendig ist und weiterhin fortgeführt werden sollte.

Projektträger: JiM e.V. -Jugend im Mittelpunkt

Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik - Schwerpunkt Aufbau und Organisation

Projektidee:

Zwei Partner, der Club Vaudeville e.V. und das Stadttheater Lindau haben sich entschlossen, für einen jungen Mann, der noch keine abgeschlossene Berufsausbildung besitzt und schon über einen längeren Zeitraum erfolglos eine Ausbildungsstelle sucht, eine neue Ausbildungsstelle zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik zu schaffen.

Im Team des Trägers ist ein Pädagoge tätig, der den Teilnehmer bei sozialen Problemen unterstützt sowie ihn in seiner Persönlichkeitsentwicklung weiterhin fördern wird. Dadurch soll gewährleistet werden, dass der Teilnehmer unverändert motiviert und konsequent seine Ausbildungsmöglichkeit verfolgt.

Projektverlauf:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik planen den Einsatz technischer Anlagen auf Veranstaltungen, bauen sie auf und bedienen sie. Außerdem entwickeln sie Konzepte für den Bau von Messeständen oder für Ausstellungsräume. Die Ausbildung ist eine duale Ausbildung im Ausbildungsbetrieb und in der Berufschule.

Während seiner praktischen Ausbildung lernte der junge Mann den Umgang und Einsatz von technischen Anlagen. Für Konzerte baute er Beleuchtungs-, Projektions- und Beschallungsanlagen auf und richtete sie ein und lernte die Schalt- und Mischpulte bzw. Nebelmaschinen während der Konzerte zu bedienen.

Fazit:

Der junge Mann hat seine Chance wahrgenommen, die Ausbildung nicht abgebrochen und erfolgreich an den verpflichteten Berufsschultagen teilgenommen.

Projektträger: Club Vaudeville e.V.

PRO Jugendarbeit TSG Zech

Projektidee:

Unter fachlicher Anleitung sollten sich Jugendliche ein Jugendbüro einrichten und dabei unterschiedliche handwerkliche Berufsbilder kennenlernen und erste praktische Erfahrungen sammeln.

Projektverlauf:

Die Konzeption des Projektes war mit den Eckpunkten Bewerbungsverfahren, Arbeitsvertrag, Bewertungssystem und abschließendem Arbeitszeugnis an die bewährten YoungZech-Projekte angelehnt.

Zunächst besichtigte die Gruppe die Räumlichkeiten im Vereinsheim des TSG. Nachdem entschieden war, welcher Raum den Jugendlichen zur Verfügung gestellt werden konnte, musste sie zuerst alles Unnötige entrümpeln. Dann wurde ein gemeinsamer Plan entwickelte welche Renovierungsarbeiten notwendig waren und welche Möbel erstellt werden sollten. Mehrere Tage an den Wochenenden (Freitag und Samstag) aber auch blockweise in den Ferien waren die Jugendlichen dann beschäftigt mit Renovieren, Regale, Tische und Bänke erstellen bis ein ansprechendes Jugendbüro entstanden war.

Fazit:

Die Jugendlichen engagierten sich ausdauernd und mit Erfolg im Projekt. Besonders gefreut hat uns die Teilnahme einiger schwieriger Jungen aus dem Stadtteil, die bis zum Schluss zur Mitarbeit motiviert werden konnten.

Projektträger: TSG Lindau-Zech e.V.